Freitag, 11. Februar 2011

Mitten im Muell

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Muell, Staub, Hitze, Gestank - doch mitendrin auch zarte Pflaenzchen der Hoffnung! KNA-Redakteur Gottfried Bohl, der uns begleitet, hat dazu neben dem Kurzvideo diese Meldung verbreitet.

Bischof Müller wird Ehrenbürger im Armenviertel
Lima (KNA) Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller ist zum offiziellen „Ehrenbürger“ des Armenviertels Lomas de Carabayllo am Nordostrand der peruanischen Hauptstadt Lima ernannt worden. Hier leben etwa 25.000 Einwohner in armseligen Hütten zwischen riesigen Müllkippen und giftigen Minen. Beim Besuch des Viertels nannte Müller es „skandalös, wie hier die Würde des Menschen mit Füßen getreten wird“. In ganz Südamerika „ist es ein Riesenproblem, das man Raubbau an der Natur betreibt und nur am Profit interessiert ist ohne Rücksicht auf Verluste“, kritisierte Müller am Freitag im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur KNA in Lima.
Zugleich sei es aber auch „bewundernswert, wie die Menschen sich zusammentun, um aus eigener Kraft und mit der Unterstützung von Hilfswerken wie Misereor für ihre Grundrechte kämpfen und so Stück für Stück einem menschenwürdigen Leben näherkommen“. Müller besucht zurzeit einige Projekte des katholischen Hilfswerks in Peru. Misereor wird seine diesjährige bundesweite Fastenaktion im März in Regensburg eröffnen. Peru ist neben Kenia und Kambodscha Schwerpunktland der Kampagne, die sich unter dem Motto „Menschenwürdig leben – überall“ vor allem mit der wachsenden Not am Rand der großen Städte befasst. Müller nahm die Ehrenbürgerschaft ausdrücklich „stellvertretend für die Spender von Misereor und alle anderen Helfer, die hier die Not lindern“ an.

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